

Rund 90 Gäste haben an der Feierstunde anlässlich des fünften Todestages von Dagmar Schmidt im Bürgerzentrum Alte Synagoge in Meschede teilgenommen. Neben den Vertretern der Fraktionen im Stadtrat Meschede waren es viele Parteigenossen, Freunde und Bekannte, die den politischen Alltag von Dagmar Schmidt begleitet und zum Teil auch mitgestaltet haben.

Den jüdisch-arabischen Dialog zu fördern, junge Menschen aus Deutschland zu unterstützen, sich am Verständigungsprozess zu beteiligen und sie dazu zu ermutigen, Verantwortung zu übernehmen, war Dagmar Schmidt eine Herzensangelegenheit. Mit dem Dagmar-Schmidt- Stiftungspreis soll deshalb auch weiterhin im Sinne der verstorbenen Politikerin das Engagement derer gewürdigt und gefördert werden, die sich für die Völkerverständigung im Nahen Osten einsetzen.

Der zweite Teil ging direkt an Givat Haviva Israel für das Projekt "Face to Face", das die Verständigung zwischen jungen arabischen und jüdischen Israelis fördert und dabei hilft, gegenseitige Vorurteile abzubauen.

von Lutz Hesse (erschienen in Westfalenpost Meschede vom 9.11.2010)
Anprache Alex G. Elsohn, Havatzelet Givat Haviva Israel
Ansprache Franz Müntefering, MdB
Ansprache Dirk Wiese, stellv. Vorsitzender der HSK-SPD
Meldung vom 11. November 2010